Bei unserer Workshopreihe "Wir und .." im Zuge unseres feministischen Schwerpunkts im November und Dezember, setzen wir uns unter der Workshop-Leitung von Cécile Belmont mit dem argentischen Kollektiv Cromoactivismo auseinander.
Können Farben politisch sein? Können sie Überzeugungen und Visionen ausdrücken?
Mit dem argentinischen Kollektiv Cromoactivismo erkunden wir die Verbindung von Farbe und Aktivismus. Cromoactivismo ist ein künstlerisch-politisches Kollektiv aus Buenos Aires, das Farbe als Werkzeug des Protests und der Sichtbarmachung einsetzt. Die fünf Künstlerinnen des Kollektivs gestalten handbemalte und beschriftete Pappschilder, die bei Demonstrationen und Aktionen auf die Straße getragen werden. Mit ihren farbigen Interventionen reagieren sie auf aktuelle gesellschaftspolitische Ereignisse – z.B. im Kampf für die Legalisierung eines sicheren und kostenlosen Schwangerschaftsabbruchs in Argentinien wurden ihre grünen, poetischen Schilder zu einem sichtbaren Zeichen des Protests.
In diesem Workshop werden wir unsere Anliegen formulieren und Farben mischen, bis wir die richtige gefunden haben, die sie sichtbar machen.
Workshop-Leitung Cécile Belmont:
in Frankreich geboren, lebt in Linz
Arbeitet an der Schnittstelle zwischen bildender und angewandter Kunst mit wilden Stickereien, textilem Siebdruck, Kleidung in limitierter Auflage, partizipatorischen Projekten und Wörter-Performances im öffentlichen Raum. Menschen, das Erleben des Alltags und das Zusammenleben bilden oft einen Ausgangpunkt ihrer Arbeit.
→ www.cecilebelmont.com